Credits richtig angeben
Credits sind mehr als Anerkennung. Sie entscheiden mit, ob Beteiligte gefunden, gebucht und bezahlt werden.
Aktualisiert11. Oktober 2026Lesezeit5 MinutenVonkormmo Redaktion
KURZ ERKLÄRT
1Credits nennen alle, die an einem Song beteiligt waren.
2Sie fließen in Metadaten, Verwertungsgesellschaften und Plattformen.
3Einheitliche Schreibweisen verhindern Zuordnungsfehler.
Wer in die Credits gehört
Alle kreativen und technischen Beteiligten:
SongwritingKomposition und Text
ProduktionProducer:innen, Co-Producer:innen
PerformanceArtists, Features, Musiker:innen
TechnikRecording, Mix, Mastering
Gleiche Schreibweise, immer
Ein Name, der mal mit und mal ohne Zusatz geschrieben wird, kann als zwei verschiedene Personen gelten. Lege eine Schreibweise fest und nutze sie überall – beim Vertrieb, bei der GEMA, auf Plattformen.
Kennnummern helfen
Wenn vorhanden, gib Kennnummern an – etwa die IPI-Nummer für Urheber:innen. Sie machen Zuordnungen eindeutig.
Vor dem Upload prüfen
Credits lassen sich nach Veröffentlichung oft nur umständlich ändern. Prüfe sie deshalb gemeinsam mit allen Beteiligten vor dem Upload.
Credits, Splits und Codes gehören zusammen in ein Dokument.
QUELLEN & WEITERFÜHRENDES
- kormmo Lexikon — Metadaten, IPI, ISRC
iDieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall sprich mit einer Anwältin oder einem Anwalt für Musik- und Medienrecht.