Was macht ein Vertrieb?
Ohne Vertrieb landet keine Musik auf Spotify, Apple Music & Co. Doch Vertrieb ist nicht gleich Vertrieb.
Aktualisiert11. Oktober 2026Lesezeit6 MinutenVonkormmo Redaktion
KURZ ERKLÄRT
1Ein Vertrieb liefert deine Musik an Streamingdienste und Shops aus.
2Er sammelt die Master-Einnahmen und rechnet mit dir ab.
3Modelle reichen von Festpreis bis Prozent-Beteiligung mit Zusatzleistungen.
Die Grundaufgabe
Ein Vertrieb bringt Audio, Artwork und Metadaten in die Systeme der Plattformen, kümmert sich um Codes wie ISRC und UPC und zahlt dir die Einnahmen aus. Manche nennen sich Aggregator, andere bieten zusätzlich Marketing an.
Typische Modelle
Grob lassen sich drei Varianten unterscheiden:
Pauschalefester Preis pro Release oder Jahr, Einnahmen komplett an dich
Prozentkein Fixpreis, der Vertrieb behält einen Anteil
Label-Serviceshöherer Anteil, dafür Marketing, Pitching, teils Vorschüsse
Worauf du achten solltest
Laufzeit und Kündigung, Rechte an den Aufnahmen (bleiben sie bei dir?), Abrechnungsrhythmus, Auszahlungsgrenzen und ob ein Vorschuss verrechnet wird.
Ein reiner Vertrieb sollte keine Rechte an deinen Mastern beanspruchen. Prüfe das genau.
Vorlauf einplanen
Lade Releases mehrere Wochen vor dem Release-Datum hoch. So bleibt Zeit für Prüfung, Pre-Save und Editorial Pitching.
QUELLEN & WEITERFÜHRENDES
- kormmo Wissen — Wie plane ich einen Release?
iDieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall sprich mit einer Anwältin oder einem Anwalt für Musik- und Medienrecht.