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Wissen/GEMA & GVL

Was macht die GVL?

Die GEMA kümmert sich ums Werk. Die GVL kümmert sich um die Leute, die es aufnehmen und spielen – und um die Hersteller der Aufnahme.

Aktualisiert11. Oktober 2026Lesezeit6 MinutenVonkormmo Redaktion
KURZ ERKLÄRT
1Die GVL nimmt Leistungsschutzrechte wahr.
2Sie vertritt ausübende Künstler:innen und Tonträgerhersteller.
3Einnahmen stammen vor allem aus Sendung und öffentlicher Wiedergabe.

Leistungsschutz statt Urheberrecht

Wer singt, spielt oder eine Aufnahme produziert, hat eigene Rechte an dieser Leistung – auch ohne den Song geschrieben zu haben. Diese Leistungsschutzrechte nimmt in Deutschland die GVL wahr.

GVLLEXIKON

Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte von ausübenden Künstler:innen und Tonträgerherstellern.

Wer berechtigt ist

Zwei Gruppen:

Ausübende Künstler:innenSänger:innen, Musiker:innen, auch Session-Musiker:innen
TonträgerherstellerLabels und selbst veröffentlichende Artists

Woher das Geld kommt

Vor allem aus der Zweitverwertung: wenn Aufnahmen im Radio oder TV laufen oder öffentlich wiedergegeben werden, etwa in Geschäften oder Clubs.

Mitwirkungen melden

Damit die GVL weiß, an welchen Aufnahmen du beteiligt warst, musst du deine Mitwirkungen melden. Wer als Artist selbst veröffentlicht, kann sich zusätzlich als Hersteller registrieren.

Auch Feature-Parts und Session-Jobs melden – genau dort bleibt oft Geld liegen.
QUELLEN & WEITERFÜHRENDES
  1. Urheberrechtsgesetz (UrhG) — §§ 73 ff., 85 f.
  2. GVL — Informationen für Berechtigte
iDieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall sprich mit einer Anwältin oder einem Anwalt für Musik- und Medienrecht.
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